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Ausgewählte Ausgabe: 05-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Energie sparen leicht(er) gemacht

Insgesamt 6 390 Betriebe in Deutschland waren laut Angaben der International Organization for Standardization (ISO) im Jahr 2015 nach ISO 50001 zertifiziert. Diese Unternehmen verpflichten sich zur Einführung eines Energiedatenmanagement-Systems, mit dem Verbräuche regelmäßig überwacht und im besten Fall optimiert werden.


Wer sich nach ISO 50001 zertifizieren lässt, kann unter Umständen doppelt sparen: Durch die Einführung eines Energiedatenmanagement-Systems können nicht nur die Verbräuche und damit die Kosten gesenkt werden; zusätzlich winken auch die Befreiung von der EEG-Umlage sowie finanzielle Entlastungen bei der Strom- und Energiesteuer. „Unternehmen, die nach der Plan-Do-Check-Act-Methode verfahren und die Vorgehensweise sowie die Ergebnisse regelmäßig überprüfen, haben bereits die halbe Miete sicher“, erklärt Christian Wiedemann, Vertriebsleiter bei KBR GmbH. Daneben sei es unabdingbar, immer einen guten Überblick über die Verbrauchsdaten im Betrieb zu haben.
Das Schwabacher Unternehmen hat deshalb die Software visual energy entwickelt, die die Daten der Messwertaufnehmer – unabhängig vom Hersteller des Zählgeräts – sammelt und diese dann anschaulich in Graphiken und Diagrammen darstellt (Bild 1). Dazu gehören nicht nur die klassischen Strom- und Wasserzähler; das System wertet auch die Messergebnisse von Druckluft und diversen Prozess- und Betriebsmittelleitungen aus. Die Messstellen müssen dafür nicht alle in das System eingebunden sein; die Daten können daneben sowohl per Hand als auch mobil über eine App eingetragen werden. Der Energiebeauftragte des Unternehmens ist dadurch immer über die aktuellen Verbrauchsdaten informiert und kann sich diese in unterschiedlichen Zeiträumen anzeigen lassen. Zudem werden Lastspitzen einfach erkannt, so dass schnell Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Bild 1  Die Software visual energy erleichtert es, den Überblick über die Energieverbräuche zu behalten. So können Lastspitzen schnell erkannt und notfalls Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Bei der neuesten Version lassen sich die Daten nun noch einfacher bedarfsgerecht darstellen

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Die Software visual energy erleichtert es, den Überblick über die Energieverbräuche zu behalten. So können Lastspitzen schnell erkannt und notfalls Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Bei der neuesten Version lassen sich die Daten nun noch einfacher bedarfsgerecht darstellen

Updates für besseres Handling und individuelle Funktionen

Die aktuelle Version des Programms, visual energy 4.7, wurde nun mit mehreren Neuerungen ausgestattet, die das Handling nochmals verbessern und die Wartung vereinfachen. Dazu gehört zum einen der Dashboard-Designer. Er ermöglicht es, Diagramme und Graphiken mit Energiedaten zu verknüpfen und diese Informationen anschließend webbasiert im Unternehmen bereit zu stellen. Dabei ist besonders von Vorteil, dass diese unabhängig davon, ob es sich um eine Werksübersicht mit Kennzahlen, Lastgangdiagramme oder Verbrauchswerte von Kostenstellen handelt, ohne Programmierkenntnisse erstellt werden können. Zudem lassen sich die Schaubilder individuell auf den Anwender zuschneiden.

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