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Ausgewählte Ausgabe: 09-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Wirtschaftliche Hygienetechnik in der Praxis

Das Donauisar Klinikum besteht aus insgesamt drei Kliniken an den Standorten Deggendorf, Dingolfing und Landau. Durch die Fusion zu einem Gesamtunternehmen entstand das größte Klinikum in Niederbayern mit über 730 Betten, jährlich mehr als 30 000 stationären Patienten und ca. 2 000 Mitarbeitern. Gemäß dem Leitsatz „Gemeinsam mit Hand und Herz“ bietet dieser Zusammenschluss ein breit gefächertes Leistungsspektrum mit insg. 20 Hauptfachabteilungen in denen die Patienten umfassend und kompetent umsorgt werden.


Bild 1 Das Donauisar Klinikum in Deggendorf investiert laufend in neue Gebäude- und Medizintechnik

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Das Donauisar Klinikum in Deggendorf investiert laufend in neue Gebäude- und Medizintechnik

Das Klinikum in Deggendorf bildet den größten Standort (Bild 1). Das Großkrankenhaus ist in die II. Versorgungsstufe eingeteilt, versorgt also mit seinen zahlreichen Fachabteilungen auch überörtliche Schwerpunktaufgaben. Um diese Hochleistungsmedizin anbieten zu können, investiert das Krankenhaus laufend in neue Medizin- und Gebäudetechnik. So wird aktuell der komplette Neubau mit 12 OP-Sälen, Sterilvorbereitung und Sozialräumen mit modernster Lüftungstechnik der Marke Wolf Geisenfeld ausgestattet.

Top Hygienisch

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Zwei redundante WK-com Zu- und Abluftgeräte übernehmen die Hauptlast der Lüftung

Die Räumlichkeiten werden von insgesamt 17 RLT-Geräten in Hygieneausführung mit optimal hygienisch aufbereiteter Frischluft versorgt. Besonderen Wert wurde auf maximale Energieeinsparung sowie höchste hygienische Qualitätsstandards in der Geräteausführung gelegt. Alle Normen und Richtlinien, wie die DIN 1946-T4, die VDI 6022 und die RLT Richtlinie 01 werden konsequent eingehalten. Die komplette Anlagentechnik erfüllt die ErP 2018. Die Luftaufbereitung erfolgt zentral über zwei identische Zu- und Abluftgeräte mit 64 000 m3/h Volumenstrom. Die beiden Geräte (Bild 2) liefern die Hauptlast und wurden als redundantes System projektiert. Im Standardbetrieb laufen beide Geräte auf halber Leistung. Für Notfälle oder Wartungsarbeiten ist auch ein Gerät in der Lage, ohne Leistungseinbußen die komplette Versorgung zu übernehmen. Maximale Anlagensicherheit wird so gewährleistet.

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