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Ausgewählte Ausgabe: 11-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Gut verpackt

Ende 2016 wurde der erste Bauabschnitt des „Klinikums am Gesundbrunnen“ in Heilbronn eröffnet. Doch zuvor mussten die haustechnischen „Lebensadern“ im Inneren des Gebäudes mit nichtbrennbarer Steinwolle und bewährten Systemen zuverlässig gedämmt werden. Keine einfache Herausforderung bei den enormen Dimensionen, der hohen Installationsdichte und den besonderen Anforderungen an Hygiene und Brandschutz.


Bild 1 Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde Ende 2016 der erste Bauabschnitt des neuen „Klinikums am Gesundbrunnen“ in Heilbronn eröffnet

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Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde Ende 2016 der erste Bauabschnitt des neuen „Klinikums am Gesundbrunnen“ in Heilbronn eröffnet

Der moderne Klinikneubau (Bild 1) gehört mit vier weiteren Standorten zum Verbund der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH und bietet medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Neben Patientenzimmern mit 550 Betten beherbergt das Klinikum einen zentralen OP-Bereich mit 16 Operationssälen.

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Bild 2
Über mehrere Kilometer erstreckt sich das Leitungs- und Kanalnetz für die Verteilung von Wärme, Warm- und Trinkwasser sowie frischer Luft. Große Fernwärmeleitungen im Keller verzweigen sich in kleine Heizleitungen in die einzelnen Etagen. Moderne Strömungsteiler und Regulierventile ermöglichen die exakte Verteilung aller Medien

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Bild 3
Die druckbelastbaren und formstabilen „Rockwool 800“ Rohr-schalen lassen sich exakt zuschneiden, sodass 90– oder 45-Grad-Bögen oder die T-Stücke für abzweigende Leitungen vor Ort erstellt werden können

Für die Verteilung von Wärme, Warm- und Trinkwasser sowie frischer Luft sorgt ein komplexes Leitungs- und Kanalnetz (Bild 2). Moderne Strömungsteiler und Regulierventile ermöglichen die exakte Verteilung aller Medien. Gefragt war für das gesamte Netz eine Dämmung, die sowohl den vorbeugenden baulichen Brandschutz unterstützt als auch Wärmeverluste minimiert. Als besondere Herausforderung beschreibt Frank Götz, Inhaber und Geschäftsführer der ITW Isoliertechnik Würzburg, dabei die Dimension des Projektes, aber auch die enorme Installationsdichte und die teils komplexen Leitungsführungen und -geometrien (Bild 3). „Insgesamt haben wir rund 120 000 laufende Meter warmgehende Leitungen nach EnEV und Trinkwasserleitungen nach DIN 1988–200 gedämmt. Hinzu kamen noch einmal 45 000 m2 zu isolierende Fläche auf den Luftkanälen sowie fast 5 000 m brandschutztechnische Isolierung im Bereich der Rohrabschottungen, die von der Stuttgarter Niederlassung der svt Brandschutz ausgeführt wurden.

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