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Ausgewählte Ausgabe: 11-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Angenehmes Klima per Smartphone

Apps für Smartphones oder Tablets bieten inzwischen auch zahlreiche Funktionen für den Alltag. Doch erst seit kurzem loten auch Entwickler von Smart Home-Systemen die technischen Möglichkeiten der mobilen Endgeräte aus, um zum Beispiel das Licht, die Heizung oder Elektrogeräte in der Wohnung aus der Ferne zu steuern. Im eigenen WLAN-Netzwerk ist dies nun auch für Lüftungsanlagen möglich.


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Der Vento Expert 50–1 W verfügt über einen internen Router, kann aber auch in das hausinterne WLAN-Netzwerk eingebunden und per App auf mobilen Endgeräten im Verbund mit anderen Lüftungskomponenten gesteuert werden

Die Blauberg Ventilatoren GmbH hat mit dem Vento Expert A50–1 W mit WLAN-Technologie ein solches Produkt entwickelt (Bild 1). Das Gerät arbeitet wahlweise im Querlüftungs- oder Wärmerückgewinnungsmodus und kann über eine intuitiv bedienbare App mit mehreren Geräten im Verbund gesteuert werden. Durch die hexagonale Struktur der Wärmetauscher erreicht das Lüftungssystem einen Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 93 % und arbeitet somit besonders energieeffizient.
Bis vor wenigen Jahren wurde das Lüften damit gleichgesetzt, das Fenster regelmäßig zu öffnen. Bei alten Gebäuden ohne Wärmedämmung war dieses Vorgehen auch angemessen, da die Wände relativ luftdurchlässig waren. Bei neuen Gebäuden mit einer hohen Wärmedämmung reicht dies jedoch nicht mehr aus. Somit müssen immer umfangreichere Lüftungskonzepte hergestellt werden, um die regelmäßige Fensterlüftung zu ersetzen. Hier gibt es unterschiedliche Entwicklungen: Die neuen Energieeffizienz-Vorgaben für Gebäude wurden zügig umgesetzt. Doch obwohl nun nach der DIN 1946–6 eine nutzerunabhängige Lüftung bei neuen und sanierten Häusern vorgeschrieben ist, setzen viele Menschen noch immer lieber auf die alte Methode, regelmäßig das Fenster zu öffnen. Dabei kann jedoch eine Menge Energie verloren gehen. Zudem sind auch negative Folgen für die Gesundheit zu befürchten, etwa wenn nicht ausreichend oder falsch gelüftet wird und sich Schimmel in der Wohnung bildet.

App mit intuitiver Bedienung

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Über ein Gerät mit USB-Schnittstelle lassen sich zunächst die Master- und Slavegeräte in verschiedene Gruppen einteilen

Bei der Entwicklung der Lüftungssysteme achtet Blauberg Ventilatoren deshalb besonders auf eine einfache Montage sowie eine leichte Bedienbarkeit. Vor allem war es wichtig, dass sich die Geräte ohne großen Aufwand an die Gewohnheiten der Nutzer im Alltag anpassen lassen. Das bedeutet unter anderem, dass nicht in jedem Raum auf dem gleichen Niveau gelüftet werden muss. Viele Lüftungsbauer lösen diese Aufgabenstellung, indem die Geräte bereits bei der Montage miteinander verkabelt werden, sodass sie sich später gemeinsam steuern lassen. Beim Vento Expert A50–1 W ist dies nicht notwendig. Die Geräte sind über WLAN ansteuerbar und können nach der Installation per Laptop oder Computer mit USB-Schnittstelle beliebig in Gruppen eingeteilt werden. Diese lassen sich dann über eine App auf dem Smartphone oder Tablet bedienen (Bild 2). Die Anwendung steht sowohl für Android als auch für iOS zur Verfügung. Dabei muss kein externer Router vorhanden sein, denn jedes Lüftungsgerät verfügt über einen internen Router, sodass sich pro Gruppe vier Geräte zusammenschließen lassen. Wird ein externer Router verwendet, sind sogar bis zu 32 Lüftungskomponenten in einem Verbund möglich.

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Autoren

 Martin Edler von Dall’Armi

Geschäftsführer der Blauberg Ventilatoren GmbH, München.

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