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Ausgewählte Ausgabe: 11-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Eine runde Sache

Resistente Keime sind immer wieder Thema in Nachrichten-Sendungen: Von den rund 20 Millionen Menschen, die in Deutschland jährlich für eine stationäre Behandlung in ein Klinikum kommen, infizieren sich rund 500 000 dort mit Krankenhauskeimen. Vorbeugende Maßnahmen wie beispielsweise eine nutzungsorientierte Bodenentwässerung, können helfen diese Zahl zu reduzieren.


Aktuellen Berichten zufolge sterben ca. 15 000 Patienten an den Folgen einer Infektion mit Krankenhauskeimen. In ganz Europa beläuft sich die Zahl der Ansteckungen einer Studie zufolge auf 2,6 Millionen Infektionen, wovon rund 91 000 tödlich enden.
Die fünf häufigsten Krankheitsbilder, die zusammen etwa 90 Prozent der Krankenhausinfektionen ausmachen, sind Lungenentzündungen, Harnwegsinfekte, Wundinfektionen nach Operationen, Infektionen mit dem Durchfallerreger Clostridium difficile sowie Blutvergiftungen (Sepsis). Dies zeigt, dass Operationen die größte Infektionsgefahr darstellen: Zwar sinkt die Anzahl der großen Eingriffe; weil aber die Zahl der minimal-invasiven Operationen mit oftmals mehreren (wenn auch sehr kleinen) Schnitten steigt, steigt nach wie vor die Zahl der Gefahrenherde, nämlich der OP-Wunden.
Experten gehen davon aus, dass sich ein Drittel dieser Infektionen vermeiden ließe. Zu den wichtigsten Punkten gehört dabei die Krankenhaus-Hygiene. Denn die Tatsache, dass Infektionen mit dem Durchfallerreger Clostridium difficile zu den häufigsten Ursachen zählen, zeigt auch, dass nicht nur im OP-Saal Gefahren lauern – sondern auch auf der Station, auf den Toiletten, in den Zimmern, auf dem Geschirr. Hygiene muss also auch in der Krankenhausküche und in der Krankenhaus-Wäscherei oberste Priorität haben.

Lösung für hygiene-optimierte Bodenentwässerung

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Bild 1
Große Biegeradien von mehr als 3 mm, vermindern Schmutzablagerungen und erleichtern die Reinigung

Bei der Entwässerung von Bodenflächen in Krankenhausküchen und -wäschereien vermengen sich Abwasser, Schmutz, Ablagerungen und Mikroorganismen. Entwässerungsgegenstände und -systeme erfordern eine Konzeption und Installation, die hohe Kosten- und Zeitaufwände bei der Wartung, die Gefahr der Verunreinigung von Nahrungsmitteln und die Gefährdung der Arbeitssicherheit verhindern.
Da sich Schmutz in Rundungen weniger festsetzen kann als in Ecken und das den Schmutz abtransportierende Wasser in Rundungen besser abfließt, hat ACO Haustechnik, Spezialist für die Bereiche Entwässern, Abscheiden und Pumpen in privaten und gewerblichen Gebäuden, neue Hygiene-Kastenrinnen nach der Devise „Radien statt Ecken“ entwickelt.
Zum Tragen kommt das Konzept großer Biegeradien von mehr als 3 mm an buchstäblich allen Ecken und Enden (Bild 1): An den Endstücken, an den Übergängen in die Stutzen, in den Rinnenprofilen, an den Außenkanten und Stegen der Roste und sogar im Geruchverschluss.

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